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Diese Wände
Maria wird in einen schrecklichen Kampf katapultiert, um altes Unrecht wieder gutzumachen, als sie die Knochen vermisster und ermordeter Babies aus einer Internatsschule für Indianer (Indian residential school) entdeckt.
Maria, eine mit Problemen belastete Jugendliche, kehrt aus einer nahen Stadt, wo sie arbeitet, in ihr Reservat zurück. Als sie eine Abkürzung in einem verlassenem Teil des Reservates nimmt, hat sie eine Autopanne in der Nähe der gefürchteten Internatsschule für Indianer (Indian residential school). Während Maria mit ihrer Mutter Claire, eine Überlebende der Internatsschule für Indianer (Indian residential school), am Telefon spricht, wird sie gewarnt von der Schule fernzubleiben. Maria ignoriert die Warnung ihrer Mutter. Sie sieht Pater Kelly’s Auto und fühlt sich von der Schule angezogen, in der Hoffnung in dem Auto in das Dorf mitfahren zu können. Als sie sich der Schule nähert, lockt sie der Klang von Babygeschrei in das Gebäude. Schnell wird sie in eine Welt jenseits ihrer Realität hineingezogen, in der sie die Vergangenheit sieht und zum ersten Mal die Trauer, die ihre Mutter quält, versteht. Als sie in die Gegenwart zurückkehrt, muss sie um die Knochen der vermissten und ermordeten Babies aus der Internatsschule für Indianer (Indian residential school) kämpfen, um altes Unrecht wieder gutzumachen und die Geister der Babies freizusetzen.

Ich bin eine Überlebende der Internatsschule für Indianer….Dinge passieren in einem solchen Ort…..Laut darüber zu sprechen, aus einem Ort der wirklichen Erinnerungen, kann manchmal eine Person für immer verändern. Das Überleben hat so viel von meiner Energie aufgebraucht. Ich habe Angst zu verlieren, wer ich wirklich bin und die Erinnerungen an das, was ich erlitten habe.

Die Erinnerungen kommen auf verschiedene Art und Weise heraus. “Diese Wände” wurde von einer erschreckenden Traumvision hervorgerufen. Mein erster Gedanke war, als ich aufwachte, dass ich einen Film daraus machen sollte. Ich schrieb den Traum in mein Traumbuch und versuchte dann, ihn zu vergessen, weil er so unglaublich beängstigend war. Die Bilder verweilten und bedrückten mich, schmerzend in meiner Brust. Dann eines Tages klopfte Crazy 8s an. Ich entschied, dass die Teilnahme an Crazy 8s eine der wenigen Möglichkeiten war endlich einen Film zu machen. Seit dem Abschluss von der Filmhochschule habe ich vor allem beim Fernsehen und den Nachrichten gearbeitet. Ich leite ein Filmwissenschaft Programm und hatte keine Energie oder Zeit die Art von innovativen Geschichten, die ich kreieren möchte, zu entwickeln.

“Diese Wände” ist in gewisser Weise eine Adaption. Ich wollte dem ursprünglichen Text, der Traumvision, der Traumgeschichte treu bleiben. Meine spirituelle Praktiken lehren uns, dass wenn wir etwas in unserem Leben wollen oder brauchen, müssen wir die Geister auf halbem Wege treffen. Wir müssen so hart arbeiten und beten wie wir können, um unsere Hoffnungen zu erreichen. Wenn es dann nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben, dann realisieren wir, dass es für uns so gekommen ist, wie es gemeint war.

Die Dreharbeiten von “Diese Wände “ war eine phänomenale Erfahrung und jeder war toll. Einmal fragte mich Andrea Menard warum ihr Filmcharakter nach oben schaut. Ich erklärte ihr, dass ihr Filmcharakter den Ruf eines Geistes hört. Ihr Filmcharakter Claire wusste über die Geister Bescheid bevor sie in das Internat ging, hat sie aber für einige Zeit in ihrem Leben aus den Augen verloren. Dann hört sie diesen Klang wieder zum ersten Mal seit ihrer Kindheit. Ich sagte ihr, dass dieser Klang wie ein Ruf des Adlers ist. Ich ging zurück, um hinter dem Monitor zu warten. Als ich dort wartete, kam mir ein Lied in den Sinn. Ich begann es erst zu summen und dann sang ich das Lied leise vor mich hin. Ich war mir bewusst, dass ich dieses Lied zum ersten Mal hörte. Ich rief “action”; Andrea lieferte mir genau, was ich für diese Szene benötigte. Als wir uns nach der Szene miteinander besprachen, erzählte sie mir, dass sie den Ruf des Adlers hörte. In diesem Moment flugen zwei Adler aus den Bäumen genau wo wir waren. Sie flogen zu unserer Rechten in Richtung der Rückseite des Film-Sets. Dann taten sie sich mit einem anderen Adler zusammen, flugen den Rest des Kreises um unser Film-Set herum und flugen dann davon. Dieser Segen von den Geistern läutete tief in meinem Herzen, befriedigte den Schmerz, der bald abstumpfte bis verschwand.

“Diese Wände” war in gewisser Weise ein Experiment ,um zu sehen ob ich eine Traumvision in einen Film verwandeln kann. Während einer Reise nach Alberta fand ich später heraus, dass das „Traum sprechen“ heißt. First Nations / Native Americans (Indigene aus Nordamerika) haben eine bestimmte Art und Weise Geschichten zu erzählen und unsere Geschichten entwickeln sich aus einem anderen Ort. Ich bin von Medien überhäuft. Deshalb ist es schwierig einen Schritt zurückzunehmen von dem was ich in den Medienklassen und beim Drehbuchschreiben in der Filmschule gelernt habe, um unsere einzigartige Geschichte aus einem Ort des traditionellen Gedanken- und Erfahrungsgut zu schaffen. Es ist schwierig für mich meinen eigenen Prozess herauszufinden, wie die Medien als Hilfsmittel zu nutzen, um “Träume zu sprechen”. Einige meiner Träume sind spirituelle Botschaften die nicht für das “Traum sprechen” vor einem allgemeinen Publikum interpretiert werden können, jedoch ein großer Prozentsatz von ihnen kann. Es ist meine Hoffnung, meinen Weg zu finden, wie in modernen Medien “Träume zu sprechen”, wie zu lernen meinen Traumgeschichten treu zu bleiben, und eine Filmemacherin zu werden, die “Träume spricht”.

 

DOREEN MANUEL
Doreen Manuel ist Ktunaxa und Secwepemc und hat das Aboriginal Film & Television Programm am Bosa Centre abgeschlossen. Sie ist das sechste Kind von Grand Chief Dr. George Manuel und spirituellen Führerin Marceline Manuel. Doreen hat einen umfangreichen Hintergrund in “First Nations” (indigener) Bildung und lokaler Entwicklung in ländlichen und städtischen Zentren. Sie stammt aus einer langen Reihe von mündlichen Historikern und sachlichen Geschichtenerzählern aus ihrem indigenen traditionellem Hintergrund. Gegenwärtig ist sie die kanadische Korrespondentin für “ Native Heartbeat” (indigener Herzschlag), Inhaberin der “Running Wolf” (rennender Wolf) Produktion und die Programmkoordinatorin des indigenen unabhängigen digitalen Film Programmes.

 

 

 

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